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Das Literaturvermittlungsprogramm
für Kinder und Jugendliche

Leseland M-V

In unserem jährlichen Kinder- und Jugendliteraturprogramm gehen landesweit Autor:innen, Illustrator:innen, Übersetzer:innen, Liedermacher:innen und Referent:innen auf Lese- und Vortragsreisen. Mit einem stetig wachsenden Netzwerk aus über 100 Bildungs- und Jugendeinrichtungen realisieren wir jährlich ca. 450 Literaturveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Junge Literaturhaus Rostock ist Mitglied im Netzwerk der Jungen Literaturhäuser und Mitglied im Rostocker Lesepakt.

Die folgende Übersicht stellt unsere Veranstaltungsformate dar, unter denen Sie die einzelnen Angebote finden. Sie haben die Möglichkeit, die Formate nach Zielgruppen zu filtern. Die Angebote werden laufend ergänzt. Melden Sie sich gerne, wenn Sie eine Veranstaltung für Ihre Einrichtung buchen möchten.

Ansprechpartnerin

© Franziska Hauser

Juliane Foth
E-Mail: kipro(at)literaturhaus-rostock.de
Telefon: 0176 55727472

Nutzen Sie das Kontaktformular für weitere Informationen zu unseren Angeboten!


Zeitzeugengespräche

Befragung von Zeitzeugen im öffentlichen Raum

Geschichtsbilder & Zeitzeugen  
Zeitzeugenbefragung 

Das Schulprojekt Geschichtsbilder und Zeitzeugen – Schulprojekt zur DDR-Geschichte in Rostock findet vom 6.–10. Juli und 07.–10. September 2026 statt. Dieses Projekt wird vom Kempowski Archiv Rostock gemeinsam mit dem Literaturhaus Rostock und dem Projekt „Weltenschreiber für M-V“ geplant. Es richtet sich an Schüler:innen zwischen 15 und 18 Jahren im Rahmen des Deutsch-, Geschichts- und Politikunterrichts.

In dem Projekt bieten wir eine Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Autor Jochen Schmidt an, der sich seit Jahren u.a. mit seiner ostdeutschen Vergangenheit auseinandersetzt. Im letzten Jahr startete er ein Projekt in Berlin, das nun in Rostock seine Fortsetzung finden soll. Zentraler Ansatz dieses Projektes ist es „Fragen zu stellen“ und damit dem Gegenüber deutlich zu machen, wie wichtig seine Lebenserfahrung für die Gegenwart ist. Dabei bekommt man Details erzählt, deren literarisches Potenzial meist gar nicht gesehen wird, die aber in jedem Leben stecken und gerade in dem, was zu oft mit abwertendem Unterton als „Alltag“ bezeichnet wird.

„Wie hat der Intershop gerochen?“, „Hast du schon einmal die Schule geschwänzt?“, „Wie hast du den 17. Juni 1953, den 13.08.1961, den 09.11.1989 oder den 11.09.2001 erlebt?“ – Mit diesen und anderen Fragen aus einem Fragenkatalog gehen die Schüler:innen auf Spurensuche, sammeln Erinnerungen anderer Menschen und tragen sie zusammen. Von uns gibt es den Fragenkatalog, Hinweise zur Befragungsmethode und Räume, in denen die Interviews durchgeführt werden können.

Das Schulprojekt

Mit dem Projekt können Schüler:innen eine direkte Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte in Rostock erleben. Indem sie selbst mit den Zeitzeugen sprechen und ihnen auf persönlicher Ebene begegnen, wird ein besonderer und nachhaltiger Zugang zur Vergangenheit ermöglicht. Die Schüler:innen befragen zunächst Familie, Freunde und Bekannte, anschließend ermöglichen wir den Austausch mit weiteren Personen. Besonders wichtig ist uns bei diesem Projekt, die Vielfalt von Erinnerungen lebender Zeitzeugen zu sammeln, zu dokumentieren und zu bewahren. Die Befragten werden aus eigener Erfahrung vom Alltag, der Schulzeit, dem Arbeitsleben und den Repressionen in der DDR-Diktatur berichten. Wir möchten dadurch ein tieferes Verständnis für politische Systeme, gesellschaftliche Strukturen und demokratische Erinnerungskultur fördern. Diese Erinnerungen werden wir aufzeichnen und sammeln. Sie sollen die Grundlage für eine Veröffentlichung sein.


Das Projekt wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung M-V und von dem ALG-Projekt „Wortwächter – Geschichten von Zensur, Mut und Demokratie“. 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Kempowski Archiv Rostock. Ein bürgerliches Haus e.V.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Einführungsveranstaltung: 17. März | 15-17 Uhr | Literaturhaus Rostock
 

© Voland & Quist - Tim Jockel

Jochen Schmidt

Jochen Schmidt, 1970 in Berlin geboren, hat in Bukarest studiert und verbrachte Auslandsaufenthalte in Brest, Valencia, Rom, New York und Moskau. 1999 war er Mitbegründer der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. Er ist Übersetzer und Autor, u.a. der Bände „Müller haut uns raus“, „Triumphgemüse“, „Meine wichtigsten Körperfunktionen“, „Schmidt liest Proust“, „Schneckenmühle“ und „Der Wächter von Pankow“. Seit einigen Jahren dokumentiert er fotografisch die Kuriositäten der DDR-Vergangenheit im Alltag. Zum Jubiläum des Mauerfalls veröffentlichte er zusammen mit David Wagner „Drüben und drüben“. Jochen Schmidt lebt in Berlin. Bei Piper liegen von ihm die „Gebrauchsanweisung für die Bretagne“, „Gebrauchsanweisung für Rumänien“ und „Gebrauchsanweisung für Ostdeutschland“ vor. Zuletzt erschien sein Roman „Zuckersand“.

Quelle: https://www.piper.de/autoren/jochen-schmidt-759

 

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Das Projekt wird gefördert vom